Nachfrage steigt weiter: Genug Eier fürs Osterkörberl?

Martin Greßl (AMA-Marketing), Günther Wenninger (Obmann Erzeugergemeinschaft Frischei und Vorstandsmitglied Geflügelwirtschaft Österreich) - Foto: AMA Marketing
Martin Greßl (AMA-Marketing), Günther Wenninger (Obmann Erzeugergemeinschaft Frischei und Vorstandsmitglied Geflügelwirtschaft Österreich) - Foto: AMA Marketing

AMA-Gütesiegel garantiert Herkunft und Qualität

(Wien, 24. März 2026) Eier bleiben in Österreich stark gefragt, und das nicht nur zu Ostern. Die aktuelle RollAMA-Marktanalyse zeigt: Der Eiermarkt wächst weiter, sowohl mengen- als auch wertmäßig. Gleichzeitig greifen Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend zu Eiern aus Freiland- und Biohaltung. Die AMA-Marketing, die Geflügelwirtschaft Österreich und die Erzeugergemeinschaft Frischei geben bei einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Überblick über Konsumtrends und Versorgungslage rund um das Ei und zeigen, warum das AMA-Gütesiegel gerade zu Ostern Orientierung bietet.


„Die Nachfrage nach Eiern ist ungebrochen: die Österreicherinnen und Österreicher essen im Schnitt rund 250 Eier pro Jahr. Eier zählen damit zu den Lebensmitteln mit der stabilsten Nachfrage“, sagt Martin Greßl, Leiter Qualitätsstrategie und Wissensmanagement der AMA-Marketing (Chart 1).

Chart 1
Chart 2
Chart 3
Chart 4
Chart 5
Chart 6

Eiermarkt wächst trotz steigender Preise

Die aktuellen Marktdaten zeigen eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel. Der Absatz von Eiern legte 2025 auf eine Milliarde Stück weiter zu, und das trotz höherer Preise. Eier bleiben damit ein Grundnahrungsmittel, das in kaum einem Haushalt fehlt (Chart 2, 3).

Mehr Tierwohl beim Griff ins Regal

Auch das Einkaufsverhalten verändert sich: Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich bewusst für Eier aus tierfreundlicher Haltung. Freiland- und Bioeier machen mittlerweile über die Hälfte des Marktes aus, während die Bodenhaltung leicht zurückgeht (Chart 4). Österreich zählt damit zu den Vorreitern beim Tierwohl in der Eierproduktion.

Österreichisches Ei steht für höchste Sicherheit

Neben Tierwohl spielt auch die Herkunft eine zentrale Rolle. Das AMA-Gütesiegel garantiert, dass jedes Ei eindeutig nachvollziehbar ist. „Beim AMA-Gütesiegel-Ei wird jedes Ei direkt am Bauernhof gestempelt und ist bis zum Betrieb rückverfolgbar. Gleichzeitig wird die gesamte Wertschöpfungskette streng kontrolliert – vom Futtermittel bis zur Färberei“, so Greßl. Österreich verfügt zudem über eines der strengsten Programme zur Lebensmittelsicherheit und -qualität in Europa. Ein umfassendes Salmonellenmonitoring und ein zertifiziertes Futtermittelsystem sorgen für ein Höchstmaß an Produktsicherheit.

Augen auf bei gefärbten Ostereiern

Mit einer Produktion von über zwei Milliarden Eiern pro Jahr ist Österreich großteils selbstversorgt. Dennoch bleibt der Import von Eiern ein ergänzender Bestandteil der Versorgung (Chart 5).


Gerade zu Ostern sind Eier besonders gefragt, vor allem gefärbte und gekochte Eier. Was viele Konsumentinnen und Konsumenten nicht wissen: Für verarbeitete und gefärbte Eier gilt keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung und Angabe der Haltungsform.


„Allein über die Eierdatenbank werden – je nach Saison – zwischen 55 und 65 Millionen gefärbte Eier erfasst. Rechnet man jene dazu, die zu Hause gefärbt werden, ist der Verbrauch von rund 70 Millionen Ostereiern in Österreich ein realistischer Wert“, so Greßl. „Wer sicher sein möchte, dass das Ei aus Österreich stammt, sollte beim Kauf auf das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel oder das AMA-Biosiegel achten.“

Foto: AMA Marketing
Foto: AMA Marketing

Ostertraditionen weiterhin fest verankert

Die Ergebnisse der RollAMA-Motivanalyse 2025 zeigen, dass traditionelle Ostergerichte in Österreich weiterhin eine große Rolle spielen: Rund 50 % der Haushalte pflegen klassische Ostertraditionen am Teller. 79 % essen zu den Feiertagen Ostereier, 67 % greifen zu Spinat. Ein Drittel der Haushalte färbt die Ostereier zudem selbst – ein Zeichen dafür, wie stark das Ei mit dem Osterfest verbunden ist.

Dank an den heimischen Handel

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das österreichische Ei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelhandel. Seit Jahren bekennt sich dieser klar zur heimischen Herkunft. „Dieses klare Bekenntnis zum österreichischen Ei ist nicht selbstverständlich – dafür sagen wir ausdrücklich Danke“, so Greßl.

Erfolgsmodell österreichisches Ei

Das österreichische Ei steht für ein einzigartiges Zusammenspiel aus nachvollziehbarer Herkunft, hohen Tierhaltungsstandards und unabhängiger Kontrolle. Diese drei Kriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette machen es zu einem der bestabgesicherten Lebensmittel im heimischen Regal. Dieses Qualitäts- und Mehrwertpaket schafft Vertrauen bei den Konsumentinnen und Konsumenten – und ist die Grundlage dafür, dass das österreichische Ei seit Jahren zu den stabilsten und erfolgreichsten Produkten im Lebensmittelhandel zählt.

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Charts - Ostern/Eier (PDF)

Quelle: siehe Legende


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Infosheet Ei 2026 (PDF)

Zahlen, Daten, Fakten rund um Legehennen in Österreich


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