AMA - Marketing
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    1.      Was ist Bio?

    Knapp ein Viertel der landwirtschaftlichen Fläche in Österreich ist bereits Bio-Fläche. Doch was macht die Bio-Landwirtschaft so besonders?

    Die Bio-Landwirte wirtschaften in möglichst geschlossenen Kreisläufen. Was am Betrieb anfällt wird auch dort verwendet. Leicht lösliche Mineraldünger, sowie chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel finden in der Bio-Landwirtschaft keinen Platz. Eine besonders tierfreundliche Haltung, sowie der Verzicht auf Gentechnik gehören zu den Leitgedanken. Ziel ist es hochwertige Lebensmittel zu produzieren und dabei die Mechanismen der Natur zu respektieren. Dessen ungeachtet ist die Bio-Landwirtschaft eine klar definierte Produktionsweise. Die Richtlinien dafür sind in der EU-Bio-Verordnung 834/2007 festgelegt. Deren Einhaltung wird mindestens einmal jährlich von unabhängigen und staatlich autorisierten Kontrollstellen geprüft.

     2.      Wie erkennt man Biolebensmittel?

    Garantiert Bio:

    Das EU-Biologo ist seit 1. Juli 2010 auf allen verpackten Bio-Lebensmitteln verpflichtend anzuführen. 

    Das AMA-Biosiegel garantiert hohe Bio-Qualität und geht über die Anforderungen der EU-Bio-Verordnung hinaus. Es zeichnet sich durch 100% Bio-Zutaten, herausragende Produkt-Qualität, größtmögliche Natürlichkeit und die transparente Herkunft der Rohstoffe aus. 
     
    Das AMA-Biosiegel ist neben dem EU-Biologo das einzige behördliche Siegel für Bio-Lebensmittel.

    100% biologische Zutaten 
    Ausgezeichnete Qualität
    Transparente Herkunft der Rohstoffe
    Unabhängige Kontrolle


     3.      Was bedeutet Bio im Pflanzenbau?

    Das zentrale Element im Bio-Pflanzenbau ist der Boden. Die Bio-Landwirtschaft ergreift viele Maßnahmen um den Boden fruchtbar und lebendig zu halten.

    Dazu zählen:

    Sachgerechte Düngung und kein Einsatz von mineralischem Stickstoffdünger 
    Verwendung von organischen Düngemitteln (Kompost, Mist) 
    vielfältige Fruchtfolge für ein natürliches Gleichgewicht am Acker 
    Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
    gezielte Förderung von Nützlingen und Bodenlebewesen

     

    4.     Was bedeutet Bio in der Tierhaltung?

    Bio steht in der Tierhaltung für eine besonders tierfreundliche Haltung, hohe ethische Standards und hochwertiges Bio-Futter für die Nutztiere.

    Bio-Tierhaltung bedeutet:  

    Mehr Platz
    Kleinere Strukturen
    Auslauf ins Freie
    Mehr Möglichkeiten das natürliche Verhalten auszuleben
    Weniger Eingriffe, wie etwa Schwanz kupieren und Schnabel kürzen
    Sorgsamer Medikamenteneinsatz 
    Erhaltung der Rassenvielfalt

     

     

    5.      Biolandwirtschaft in Ö

    Österreich ist Bio-Land Nr. 1 in der EU. Nirgends sonst gibt es so viele Bio-Bauern, gemessen an der Fläche. Mehr als 23.000 Bio-Bauern bewirtschaften rund 24 Prozent der Agrarfläche Österreichs. Knapp ein Viertel von Österreich ist also Bio-Fläche. Und wir wachsen weiter, von 2016 auf 2017 sind jeden Tag 300 Fußballfelder Biofläche dazugekommen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    SERVICE LINKS

    5 gute Gründe für Bio-Lebensmittel

    Bio ist Genuss

    Wer mit Bio-Lebensmitteln kocht, erntet besten Geschmack. Auch immer mehr Spitzenköche setzen auf Bio und verwöhnen ihre Gäste mit unvergleichlichem Bio-Genuss.

    Bio ist natürlich

    Bio-Lebensmittel werden ohne Gentechnik und Pestizide hergestellt. Zahlreiche Zusatzstoffe, wie etwa künstliche Aromen oder synthetische Süßstoffe, sind bei der Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln verboten.

    Bio ist tiergerecht

    Im Biolandbau haben die Tiere entsprechend ihrer natürlichen Bedürfnisse viel Bewegungsfreiheit im Stall und an der frischen Luft. Die Ställe sind so gestaltet, dass sich die Tiere wohl fühlen. Das Bio-Futter kommt überwiegend vom eigenen Hof.

    Bio ist gentechnikfrei

    Die Risiken und langfristigen ökologischen Folgen, die von der Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft ausgehen können, sind nach wie vor nicht geklärt. Daher wird im Biolandbau nicht nur beim Saatgut, sondern auch bei der Fütterung vollkommen auf Gentechnik verzichtet!

    Bio ist Umweltschutz

    Die biologische Landwirtschaft wirkt sich in vielfältiger Weise positiv auf Natur und Umwelt aus. Höhere Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit, deutlich geringere Emissionen von Treibhausgasen, Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und schnelllösliche mineralische Düngemittel, Schonung von Grund- und Oberflächenwasser sowie geringer Verbrauch nicht erneuerbarer Energieressourcen sind einige der wesentlichen Merkmale des Biolandbaus.