AMA - Marketing
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    Seminarbäuerin Birgit Ponath

    Seminarbäuerin Birgit Ponath

    Bei den Bio-Aktionstagen, im Rahmen des Street Life Festivals in Wien, haben wir die Gelegenheit genutzt, uns mit einer Seminarbäuerin vor Ort zu unterhalten. Birgit Ponath und ihre Kolleginnen sind bei allen Stationen der Bio-Aktionstage mit dabei, um alle Fragen der Konsumentinnen und Konsumenten rund um das Thema "Bio" zu beantworten. Und auch unsere Fragen.

    Birgit ist tatsächlich Bio-Bäuerin, denn Seminarbäuerin gut und schön, aber was heißt das eigentlich? Sie hat einen kleinen Bio-Betrieb in Niederösterreich, auf dem sie Ackerbaufrüchte anbaut. Als Seminar-Bäuerin gehört sie zu einer Arbeitsgemeinschaft der Landwirtschaftskammer, deren Ziel es ist, das Wissen über die Landwirtschaft in der Bevölkerung zu fördern. Oder in den Worten von Birgit: "Die Menschen wieder zur Landwirtschaft zu führen, zu erklären, wo Lebensmittel eigentlich herkommen, welchen Wert sie haben und, im Falle von Bio, welcher Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird."

    Birgit erzählt uns: "Bio-Betriebe arbeiten sehr nachhaltig. Ein gutes Beispiel, um sich das vor Augen zu führen: In einer handvoll Bio-Erde sind so viele Lebewesen wie Menschen auf diesem Planeten. Das ist nur möglich, weil in der biologischen Landwirtschaft Böden frei von chemisch-synthetischen Düngern oder Pflanzenschutzmitteln bearbeitet werden."

    "Mittlerweile sind 23% der Bauernbetriebe in Österreich Bio-Bauern. Nicht umsonst sagt man auch, Österreich sei der Feinkostladen Europas."

    Obwohl das Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten in den letzten Jahren gestiegen ist, wissen viele nicht, wie sie Bio-Produkte erkennen können, oder sind skeptisch, ob sie wirklich Bio vor sich haben. Das ist auch die häufigste Frage, die Birgit gestellt wird. Und die Antwort: „Bio ist bei Lebensmitteln eine geschützte Bezeichnung. Das heißt, wo Bio draufsteht, wird auch kontrolliert, ob wirklich Bio drin ist, sodass sich Konsumentinnen und Konsumenten darauf verlassen können. Zusätzlich gibt es noch Zeichen wie das AMA-Biosiegel oder das EU-Bio-Logo, die Bio-Produkte als solche markieren."

    Auch die Skepsis kann sie leicht widerlegen, denn als Bio-Bäuerin weiß sie: "Kontrollen finden unangekündigt statt und sind sehr streng. Am Abend vor der Kontrolle wird der Betrieb verständigt, und der einzige Bereich, der den Kontrollen verborgen bleibt, ist das Schlafzimmer. Die Kontrollen sind so detailreich, dass sogar die Abstände zwischen den Radieschen-Pflänzchen vermessen werden, und die müssen natürlich den Vorgaben für Bio entsprechen."

    Wer jetzt immer noch Fragen hat, den laden wir bei den Bio-Aktionstagen ein, persönlich mit einer der Seminarbäuerinnen zu sprechen. Die nächsten Stationen sind:

    27.9. in Salzburg

    27.9. in Innsbruck

    Kommt vorbei und überzeugt euch selbst!