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    Ein Blick in den Bio-Osten

    Ein Blick in den Bio-Osten

    Der Bio-Gedanke verbreitet sich in alle Himmelsrichtungen. Beim „Kurs Richtung Bio“ wird einem das so richtig bewusst. Der erste Teil der Serie fand am 25. November 2019 im WUK in Wien statt. Hier beschäftigte man sich mit dem Osten Österreichs. 

    An mehreren Stationen konnten sich BesucherInnen mit ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen über Bio-Themen austauschen. Wir haben uns mit drei der ExpertInnen unterhalten: 

    "Es ist schwierig, guten Mist zu finden."

    Wie wichtig gesunde Böden sind und welche positiven Auswirkungen sie auf die Landwirtschaft haben können, erzählte uns Galina Hagn von der Bioschanze: "Seit den 90ern gibt es dort besonders fruchtbare und gesunde Böden, was zum einen an der Nähe zur Alten Donau und den früheren Überschwemmungen, zum anderen aber auch an der Verwendung biodynamischer Präparate liegt. Damit werden die Böden der Bioschanze nämlich behandelt." Die Ergebnisse dieser Behandlung können sich sehen lassen – ganze acht Monate, von Anfang April bis Ende November, konnte Hagn dieses Jahr Salat ernten. Und das im Freien!

    "Das beste Design lässt alle Spompanadeln weg, die man nicht braucht."

    Mit dem Thema Boden beschäftigt sich auch David Brunmayr, Mitgründer von „Organic Tools“. Mit dem Namen möchte man bewusst provozieren. Die Verbindung von "organisch" und "Werkzeug" widerspricht sich laut Brunmayr zwar, möglich ist sie aber dennoch. Das zeigt er mit der sogenannten Obstraupe: "Mit ihr kann man Fallobst in verschiedenen Größen effizient vom Boden aufsammeln. Da auch Wiesen für das Gerät kein Hindernis darstellen, ist eine größere Bio-Diversität des Bodens möglich."

    "Bio ist genussfreundlich!"

    Zu guter Letzt hat uns Katharina Seiser noch auf eine Genussreise mitgenommen: "Bio hat außerordentlich viel zu bieten und sollte in keiner Küche fehlen. Von Milch- und Fleischprodukten bis hin zu Rotweinessig ist bei Bio-Lebensmitteln eine größere Auswahl vorhanden als gedacht." Speziell in Wien liegt der Bioanteil bei 25% und damit über dem österreichischen Durchschnitt, erklärte uns Seiser. Zusammen mit Produkten aus dem Burgenland und Niederösterreich zeigte sie, was der „Osten“ im Bezug auf Bio-Lebensmittel zu bieten hat.

    Die Reise geht weiter

    Nach der Vielfalt des Ostens, freuen wir uns schon auf die Folgeveranstaltungen. Immerhin gibt es noch drei Himmelsrichtungen und wer weiß, welche Innovationen und kulinarischen Überraschungen im Süden, Westen und Norden auf uns warten. Aktuelle Infos und mehr zum Osten könnt ihr hier nachlesen.